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9.03.12 Neue Broschüre zur Arbeitsmarktintegration hochqualifizierter MigrantinnenBundesbildungsministerin Annette Schavan stellte in Berlin anlässlich des Weltfrauentages eine neue Broschüre zur Arbeitsmarktintegration hochqualifizierter Migrantinnen vor.Ministerin Schavan wies auf den Beitrag von Migrantinnen in Wirtschaft und Gesellschaft hin. „Migrantinnen sind oft hochqualifiziert - und werden ausgebremst“ Eine von der HU Berlin, der TU Hamburg-Harburg und der RWTH Aachen im Rahmen eines vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gemeinsam mit dem Europäischen Sozialfonds (ESF) geförderten Forschungsprojekts erstellte Studie sagt aus, dass hochqualifizierte Frauen aus dem Ausland in Deutschland weiterhin auf hohem Niveau berufstätig sein wollen, die Realität häufig jedoch anders aussieht. Die Studie zeigt, dass der Zugang zum Arbeitsmarkt für hochqualifizierte Migrantinnen mit ausländischen Bildungsabschlüssen bisher schwierig ist: Der Umzug nach Deutschland bedeutete für sie häufig einen Einbruch in der Karriere oder sogar eine Beschäftigung weit unterhalb des Qualifikationsniveaus. Dabei ist unter den im Rahmen der Studie untersuchten Frauen aus den ehemaligen Ostblockstaaten der Anteil an promovierten Natur- und Ingenieurwissenschaftlerinnen deutlich höher als im deutschen und sogar im europäischen Durchschnitt. Die Ursache dafür, dass Migrantinnen oft unter ihrem Qualifikationsniveau beschäftigt sind, liegt vor allem darin, dass die im Ausland erworbene Qualifikation in Deutschland bislang nicht anerkannt wird. Dies ändert sich ab dem 1. April 2012 mit dem neuen Anerkennungsgesetz, das unter der Federführung des BMBF entstand und zum Ziel hat, Migrantinnen und Migranten besser in den Arbeitsmarkt und die Gesellschaft zu integrieren. http://www.bmbf.de/de/15644.php Die ausführliche Pressemitteilung finden sie hier. Die Broschüre steht ab sofort als Download zur Verfügung: http://www.bmbf/pub/arbeitsmarktintegration_hochqualifizierter_migrantinnen.pdf Kostenlose Exemplare können per E-mail unter books@bmbf.bund.de, telefonisch unter 01805-262 302 oder per Telefax an 01805-262 303 angefordert werden.
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